Rezepte für die Gesundheit - Seite 3

18. Akne

Echte Kamille:

entzündungshemmend, krampflösend und wundheilend

Bei Akne kann ein Gesichts-Dampfbad helfen:

Zutaten:

Echter Salbei, Schafgarbe, Johanniskraut und Echte Kamille

Zubereitung:

Die Kräuter werden vermischt. Eine Handvoll dieser Kräutermischung wird in einen Topf mit kochendem Wasser gegeben. Fünf Minuten lang köcheln lassen. Danach kommt alles in eine hitzefeste Schüssel. Mit einem Handtuch über dem Kopf lässt man die Dämpfe zehn Minuten lang aufs Gesicht einwirken. Man kann danach die Haut mit sterilem Mull herunterstreichen. Zum Schluss empfiehlt sich, die Gesichtshaut mit Johanniskrautöl abzutupfen. (Johanniskrautöl immer im Kühlschrank aufbewahren, ansonsten wird es schnell ranzig)

Bewährt haben sich bei Akne auch Waschungen und Umschläge mit Echter Kamille:

Zubereitung:

Man gibt eine Handvoll Kamillenblüten in einen Topf und schüttet dann einen Liter kaltes Wasser darüber. Kurz zum Kochen bringen und ein paar Stunden neben dem Herd stehen lassen. Danach abseihen. Man kann die Blüten aber auch drinnen lassen. Dann ist der Sud für Waschungen und Umschläge fertig. Auch eine Mischung aus Salbei und Echter Kamille hat sich bewährt. Die Umschläge erneuert man alle zwei Stunden. Für Umschläge bitte keine Watte verwenden, sondern einen sterilen Verband oder ein altes, ausgewaschenes Leinen- oder Baumwolltuch (kein Frottee).

 

Zeolith-Mineral Klinoptilolith:

Dosierung: 1-mal täglich 3g Kinoptilolith in etwas Wasser einnehmen, bis die Akne verschwunden ist. Dazu: 2-mal täglich 1 Tropfen Muskatellersalbeiöl einnehmen.

19. Augen

Echter Steinklee:

Teezubereitung:

2 TL der klein geschnittenen frischen oder getrockneten Pflanze werden mit 1/4l kochendem Wasser überbrühlt und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Man nimmt 2 bis 3 Tassen pro Tag.

Äußerlich ist der Tee als Umschlag, Spülung oder Bad zu verwenden. Bei einer Augenentzündung spült man häufig mit dem gesiebten Teewasser oder legt Kompressen auf.

Jeden Tag Möhren essen. Zwei bis drei Stück über den Tag verteilt, am besten geraspelt und mit Öl vermischt. Bei Problemen mit der Bindehaut kann man Augentrosttee trinken.

Für den Augendruck hat sich die Ebereschentinktur bewährt. Täglich nimmt man davon einen Teelöffel.

Ebereschentinktur:

Zutaten:

Ebereschenbeeren, eine weithalsige Glasflasche, klarer Schnaps

Zubereitung:

Man füllt die weithalsige Glasflasche zur Hälfte mit Ebereschenbeeren, die vorher natürlich gewaschen wurden. Nun mit klarem Schnaps bis obenhin auffüllen. Dann kommt alles für sechs Wochen in die Sonne oder in die Wärme. Während dieser Zeit sollte ab und zu geschüttelt werden. Danach ist der Schnaps fertig.

Bei allen Augenproblemen, auch den Augendruck betreffend, muss man in ärztliche Behandlung!

20. Babynahrung

Kinder-Knaller-Kocktail

Zutaten:

1/2 Mixerbehälter voll Brennnesselblätter ohne Stiele oder grünem Blattgemüse wie Grünkohl oder Spinat; 1 Banane; 1/2 Tasse gefrorene Himbeeren; 20 Cashewkerne; 5 Datteln, 2 Tassen Reismilch oder Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten in einem Standmixer pürieren.

Jedes Kind mag diesen Cocktail. Durch die Cashewkerne und Datteln bekommt der Smoothie einen angenehm sahnigen Geschmack.

Dieser Cocktail ist die perfekte Babynahrung, hundertmal besser als die Produkte, die uns die Industrie auftischt. Darin enthalten sind viele Enzyme, Biophotonen, grünes Chlorophyll, essenzielle Fettsäuren, Eiweiß, frische Vitamine und organische Mineralien, die in kommerziellen Produkten nicht vorkommen. Da kann Babybrei aus einem Gläschen nicht mithalten.

21. Bildegewebe und Bandscheiben

22. Blasenentzündung

Kräuter, die für Dampfbäder bezüglich einer Blasenentzündung, geeignet sind:

Echter Salbei, Zinnkraut, Brennnessel und Schafgarbe

Harntreibender Meerrettichwein:

Man übergießt 10 dünne Scheiben geschälter Meerrettichwurzel in einem Glas mit 100 ml Weiß- oder Rotwein. Den Ansatz lässt man den ganzen Tag ziehen und trinkt ihn bei Harnwegsinfekten oder Blasensteinen am Abend schluckweise.

23. Bluthochdruck

  1. Bewegung, Ausdauertraining mit Pulskontrolle
  2. Ausreichender Schlaf
  3. Aderlass
  4. Abnehmen
  5. Alkoholverzicht
  6. Nikotinverzicht
  7. Kochsalzzufuhr reduzieren
  8. Vitamin C
  9. Knoblauch, Bärlauch, Zwiebel, Weißdorn, Misteltropfen aus der Apotheke, Zitrone, Sesamöl, Sellerie, Olivenöl, zusätzlich sind Melisse, Baldrian, Lavendel, Passionsblume noch zu empfehlen
  10. Sauna
  11. Entspannungsübungen wie Yoga, Qigong Meditation, autogenes Training (z.B. nach Jacobson)
  12. Vollbad ca. 38°C mit entspannender Musik
  13. Sonnenlicht bzw. Ganzkörperbestrahlung
  14. Korrekten Sitz des 3. Halswirbels überprüfen lassen
  15. Akupunktur und Homöopathie
  • Zu jeder Mahlzeit eine Portion Obst oder Gemüse, bevorzugt Rohkost oder leicht Gedünstetes
  • fettarme Milchprodukte wie Buttermilch, Kefir oder Magertopfen
  • Vollkornprodukte
  • 2 x wöchentlich fetten Fisch wie Lachs (Wildlachs), Makrele oder Hering
  • Beschränkung des Fleischverzehrs auf zwei Portionen pro Woche
  • Tierisches Fett wie Butter oder Schmalz durch pflanzliches Öl ersetzen (z.B. Erdnussöl)

24. Blutniederdruck

  1. Kneip-Maßnahmen wie Wechselduschen und Wechselarmbäder, z.B. morgens kalte Oberkörperwaschungen oder Fußbäder mit Rosmarin, kühle Pulswickel mit Zitronensaft
  2. Sport, Gymnastik und Bewegung an frischer Luft
  3. Spezielles Kreislaufträining umfasst Hydrotherapie, Trockenbürsten und die Übung, bei längerem Stehen mit den Zehen zu wippen
  4. Ausreichende Flüssigkeits- und Kochsalzzufuhr
  5. Plötzliches Aufstehen und übermäßige Hitze vermeiden
  6. Kaffe-, Mate- und Schwarztee
  7. Zwei Akupressurpunkte haben sich bewährt: Den Qihai-Punkt einige Millimeter unter dem Bauchnabel mehrmals tägl. 1-2 Minuten mit den Fingerkuppen massieren und den inneren Nagelwinkel des kleinen Fingers 30 Sek. lang kräftig mit dem Daumennagel der jeweils anderen Hand massieren.
  8. Kampfer (Korodin-Herz-Kreislauftropfen), Ginseng, Lavendel, Rosmarin, Taigawurzel, Weißdorn
  9. Bei akuter Kreislaufschwäche:
  • Sich flach lagern und Beine hochlegen (Schamerl, Decke), damit das Blut in den Körper zurückströmt.
  • Kaltwasseranwendungen.
  • 30 Tropfen Enziantinktur oder Korodin Herz-Kreislauftropfen, Bohnenkaffee oder eine heiße Brühe helfen schnell wieder "auf die Beine".
  • Für die akute Ohnmachtssituation steht Kampfer zur Verfügung.
  • Wem beim Stehen schwindelig wird, kurzfristig die Beine überkreuzen, lässt den Blutdruck um 10 - 15 mmHg ansteigen.

25. Bodycreme

Luxus-Pflege-Shea-Bodycreme

Zutaten für ca. 13 mittelgroße Tiegelchen (à 130g):

500g Sheabutter; 175g Mandelöl (Ringelblume und Johanniskraut); 50g Jojobaöl; 100g Kokosfett; 40g Kakaobutter; 5 KL Mais- oder Kartoffelstärke; 5 KL D-Panthenol; 2,5 KL Seidenweiß; 25 Tropfen Rokonsal; 25 Tropfen Propolis; ätherische Öle: je 25 Tropfen Rosen-, Jasmin-, Rosengeranium-, Orangen-, Sandelholz-, Vetiver- und Lavendelöl

Zubereitung:

1. Die Kakaobutter schonend im Wasserbad einschmelzen.Ich nehme dazu meine große weißen Plastikrührschüssel. Wenn sie flüssig ist, die Sheabutter grob aufgeschnitten für ein paar Minuten hinzugeben. Die Sheabutter sollte nur ganz leicht angeschmolzen (also nicht flüssig) sein! Wie etwa zimmerwarme Butter. Wärmt man aber die Sheabutter nicht ein wenig an, rumpelt es beim Mixen sehr stark und handelsübliche Mixer könnten dabei kaputtgehen.

2. Die flüssige Kakaobutter mit der angeschmolzenen Sheabutter und den Ölen (Mandelöl mit Ringelblume und Johanniskraut und Jojobaöl) in der Rührschüssel vermischen. Dann mit einem Mixer fluffig rühren bzw. mixen.

3. Ist die Butter-Öl-Mischung zu flüssig,kann man sie zwischendurch in den Kühlschrank stellen, damit sie fester wird, und danach wieder weitermixen, bis eine richtig fluffige Buttermischung entsteht.

4. Wichtig ist, dass die Masse schön fluffig und mit viel Luft aufgemixt wird.

5. Hat die Shey-Bodycreme, die man auch "whipped shea" (aufgeschlagene Shea) nennt, eine hübsche fluffige Konsistenz, rührt man einen Wirkstoff nach dem anderen mit ein.

6. Am Schluss noch den Duft hinzufügen und in die vorbereiteten Tiegel abfüllen.

7. Sehr hübsch sieht es aus, wenn man diese Shea-Bodycreme mit Hilfe einer nicht zu kleinen Spritztülle (wie beim Kuchenverzieren) in die Crementiegelchen oder Cremengläschen füllt.

8. Die Tiegelchen immer sauber beschriften.

9. Ich mache für den Eigenbedarf immer ein paar Tiegelchen mehr und ich bewahre diese einfach im Kühlschrank auf, bis ich sie brauche.

26. Bronchitis

Meerrettich-Honig:

Zutaten:

Meerrettichwurzel, Honig

Zubereitung:

Man reibt ein etwa 5 cm langes Stück Meerrettichwurzel in ein Schraubdeckelglas. Der geriebene Meerettich wird dann mit ca. 4 EL Honig vermengt. Deckel schließen und ab in den Kühlschrank. 2 mal täglich 1 TL von dieser schleimlösenden und entzündungshemmenden Mischung einnehmen.

27. Burnout - Depressionen

siehe Buchempfehlungen

Gerhard Huber schreibt über sein Leben, wie er es trotz Burnout wieder lebenswert machte! Personen, die mit dieser Krankheit konfrontiert werden bzw. wurden, kann ich seine drei Bücher wärmstens empfehlen!

28. Darm

Der Darm ist nicht nur für die Verdauung zuständig, er ist unser zweites Gehirn.

1. Regelmäßiger Verzehr von Lebensmitteln, die reich an resistenter Stärke sind. Kartoffeln, Bohnen, Hülsenfrüchte, unreife Bananen - kommen unverdaut in den Dünndarm, hier werden sie fermentiert, es entsteht Buttersäure und die ist sehr gut für uns.

2. Verzicht auf Zucker jedweglicher Art.

3. Regelmäßiger Verzehr von fermentierten Lebensmitteln. Kimchi, Sauerkraut, Tempe, Kefir, Kompuchatee, probiotische Johgurts (aus biologischer Molkerei).

Kimchi  nennt man in der koreanischen Küche die Zubereitung von Gemüse durch Milchsäuregärung und die auf diese Art zubereiteten Gemüse.

4. Antibiotika, Medikamente, Pestizide aller Art sollten gemieden werden.

5. Die Nahrung soll man mit Probiotika (lebende Mechanismen, z.B. Sauerkraut) und mit Präbiotika (pflegen gutes Darmmileu, liefern unseren "guten" Darmbakterien hochwertige Nahrung und sorgen auf diese Weise für eine dauerhafte gesunde Darmflora - sind „Nicht verdaubare Lebensmittelbestandteile, die ihren Wirt günstig beeinflussen, indem sie

das Wachstum und/oder die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Dickdarm gezielt anregen und somit die Gesundheit des Wirts verbessern“ - die meisten potentiellen Präbiotika sind Kohlenhydrate, wie Chicorée, Schwarzwurzel und Topinambur, ergänzen.

29. Darmbluten, Morbus Crohn

Blutwurztinktur:

Zutaten:

zerkleinerte, getrocknete Blutwurz; Marmeladeglas, Schnaps (38%ig)

Zubereitung:

Man füllt die trockenen, zerkleinerten Wurzelteile etwa zwei Zentimeter hoch in ein Marmeladenglas und gießt dann mit klarem Schnaps auf. Schon am nächsten Tag beginnt der Schnaps rot zu werden. Das Ganze in den nächsten zwei bis drei Wochen immer wieder aufschütteln. Dann ist das Heilmittel anwendungsfertig.

Blutwurz hilft bei: Darm- und Magenbluten, Durchfall sowie bei lockeren Zähnen und Zahnfleischbluten.

Man sollte auch auf eine ausgewogene Ernährung achten. Trinken Sie keine süße Limonade oder Cola. Zum Arzt gehen!

30. Darmträgheit

 Häufig ist ganz einfach ein Flüssigkeitsmangel die Ursache für einen trägen Darm. Trinken Sie daher pro Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Beginnen Sie gleich am Morgen auf nüchtern Magen mit einem großen Glas heißem Wasser, dem Sie ein paar Spritzer Zitronensaft hinzufügen. Dieser Trick stammt aus der ayuvedischen Medizin, "weckt" Ihren Darm auf und bereitet ihn auf seine Verdauungsarbeit vor.

 

Manchmal sind auch seelische Probleme oder Stress für die Verstopfung verantwortlich. Psychologen spechen dann vom "nicht-loslassen-können". Falls psychische odernervliche Faktoren bei Ihrem Problem eine Rolle spielen, können Ihnen auch Entspannungstechniken helfen. Ob Sie sich dabei für das autogene Training, Yoga oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson entscheiden, ist reine Geschmackssache.

 

Akupressur bei Verstopfung: Daumen und Zeigefinger der rechten Hand "massieren" den Zeigefinger der linken Hand von der Fingerkuppe bis zur Wurzel. Oft wiederholen. Machen Sie diese Fingerpressur immer wieder über den Tag verteilt bis zu 100 Mal.

 

Oder weichen Sie abends zwei bis drei getrocknete Feigen ein, trinken Sie dann nüchtern das Feigenwasser und essen Sie die Feigen vor dem Frühstück.

 

Hilfreich kann auch Edelweiß-Milchzucker aus der Apotheke sein.

 

Außerdem helfen rohe Möhren. Raspeln Sie pro Tag zwei bis drei Karotten und essen Sie diese mit ein paar Tropen Sahne oder Öl vermischt über den Tag verteilt.

 

Äpfel helfen der Verdauung. Ebenso Apfelessig. Einen Zentimeter in ein Glas geben und mit Wasser auffüllen. Zum Essen einmal täglich trinken.

 

Sauerkraut ist auch zu empfehlen. Bei manchen Menschen hilft es, wenn sie vor dem Frühstück drei oder vier Gabeln Sauerkraut essen. Da muss jeder drauf kommen, was für Ihn hilft.

 

Haben Sie Geduld. Je länger die Verstopfung schon andauert, desto länger dauert es in der Regel, bis sich alles wieder normalisiert hat. Noch etwas zum Schluss: Wenn Sie Sennesblätter zur Abführung nehmen, tun Sie das höchstens einmal in drei Wochen.

Bärwurz-Birnen-Honig (nach Hildegard von Bingen):

Zutaten: 100g Bärwurz-Gewürzmischung bestehend aus: 35g Bärwurz, 28g Galgantwurzel, 22g Süßholzwurzel, 15g Bohnenkraut, 1,5kg Birnen und 350g Honig

Zubereitung:

Birnen schälen, entkernen. In Wasser fast weich kochen und durch ein Sieb abschütten.

Honig erhitzen und abschäumen. Birnen pürieren und in einen Topf geben. Den abgeschäumten

Honig und die Bärwurz-Gewürzmischung zugeben. Bei kleiner Hitze noch einmal aufkochen lassen und dann in Gläser abfüllen.

Es hat sich bewährt, bis auf ein Glas alle einzufrieren und nach Bedarf immer wieder eines aufzutauen.

Zur Darmsanierung isst man davon morgens vor dem Frühstück 1/2-1TL, zum Mittagessen1-1 1/2TL und vor dem Schlafengehen 2-3TL, als Brotaufstrich oder pur, vier Wochen lang. Immer im Kühlschrank aufbewahren!

Kaffee-Einlauf nach Dr. Gerson

 

Von der Firma Padma: Padma Digestin - Verdauung/Nerven = Kräuterprodukt zur Unterstützung eines gesunden und ausgewogenen Verdauungssystems

31. Durchfall

dinkelmehlsuppe mit quendel
dinkelmehlsuppe mit quendel

Dinkelmehlsuppe mit Quendel (nach Hildegard von Bingen):

Zutaten:

50g Dinkelmehl Type 405, 1l Wasser oder Gemüsebrühe, 30g frischer Quendel oder 2 TL Quendelpulver, 1 Msp. Salz

Zubereitung:
Dinkelmehl mit kaltem Wasser oder Gemüsebrühe glattrühren und in die kochende Gemüsebrühe einrühren, Quendel hinzufügen und 2 Minuten aufkochen. Natürlich kann man auch Thymian verwenden.

Diese Suppe hilft sofort bei Durchfall und fördert die Durchblutung der Haut.

Blutwurztinktur könnte helfen. (siehe Darmbluten)

Bei Durchfall muss man erst alles rauslassen, bevor man mit der Behandlung beginnt. Blutwurz hilft auch bei Kälberdurchfall.

32. Erkältung, Grippe

Zwiebelsuppe mit Dinkelkleie (nach Hildegard von Bingen):

Zutaten:

3 große Zwiebeln, 1EL Butter, 1EL Dinkelkleie, 1l Gemüsebrühe, 3EL Weißwein, 1 Likörglas Weinbrand, Gewürze: 1 Lorbeerblatt, Pfeffer, Galgant, Bertram, Mutterkümmel (Kreuzkümmel), Kräutersalz

Zubereitung:

Die geschälten Zwiebeln in Scheiben schneiden und in Butter anbräunen. Dinkelkleie darüberstreuen und mitrösten. Die Gemüsebrühe bzw. das Wasser hinzufügen, würzen und eine Viertelstunde kochen lassen, bis die Zwiebelringe weich sind. Abschmecken, eventuell Gemüsesuppenwürze dazu geben und mit dem Weinbrand verfeinern.

Diese Suppe empfiehlt sich bei fieberhafter Erkältung.

Bei Erkältungskrankheiten empfehle ich mit Thymian, Salbei und Schafgarbe zu inhalieren!

Der Cocktail gegen Schnupfen und Erkältungskrankheiten:

Zutaten:

Rote-Rüben-Saft, Orangensaft, Karottensaft, Löwenzahn und ein bisschen Weizenkeimöl.

Rote-Rüben-Saft, der Farbstoff Betanin der Roten Rübe wirkt wie ein natürliches Antibiotikum, umschließt Bakterien und Bazillen, macht sie inaktiv und hilft, sie rasch aus dem Körper abzutransportieren - dieser Saft ist sozusagen die Basis für den Cocktail.

Für das Vitamin C kommt Orangensaft dazu.

Vitamin A kommt in Form von Karottensaft dazu. Löwenzahn hat sehr viel Inulin, also ein Präbiotikum, regelt die Verdauung und pflegt den Darm.

Der klassische Vitamin-E-Lieferant in der Ernährung ist das natürliche Weizenkeimöl. Davon 1 TL in den Cocktail rühren. Alle Zutaten gut verrühren. Diesen Cocktail eine Woche lang hintereinander jeden Tag ein Glas trinken.

Drei Vitamine A, C und E, in Studien nachgewiesen, können im Teamwork einen optimalen Schutz unerer Zellen gegen Krankheitserreger geben. Vitamin E stärkt und schützt die Zellwand, das Vitamin C die Zellflüssigkeit, und das Vitamin A festigt die gesamte Zellstruktur gegen angreifende Feinde. Es ist daher sinnvoll, vorbeugend gegen Schnupfen und all die anderen Erkältungskrankheiten diese Vitamine täglich aus der Natur zu tanken, zum Beispiel aus Säften von biologisch angebautem Gemüse und Obst und natürlich ein bisschen Wildkraut.

Immunstärkende Meerrettich-Kur:

Um Erkältungen vorzubeugen , kann man zwei Wochen morgens und abends jeweil einen TL frisch geriebene Meerrettichwurzel einnehmen.

Grapefruitsamen-Extrakt:

Er hat antivirale und antibakterielle Eigenschaften. Eine Erkältung kann abgewehrt werden, wenn der Extrakt beim allerersten Verdacht angewendet wird. Weitere exzellente Vorbeugungs- und Therapieansätze beitet die Homöopathie - z.B. Gripp-Heel (Bryonia = Zaunrübe), Engystol (Schwalbenwurz, Schwefel), metavirulent u.a.m.!

metavirulent - homöopathische Arzneispezialität

 

Inhaltsstoffe von metavirulent: Sieben an der Zahl

Schwammgurke (Luffa operculata) - abschwellende Wirkung auf die Nasenschleimhaut

Blauer Eisenhut (Aconit) und Eisenphosphat (Ferrum phosphoricum)  - entzündungshemmende Wirkung auf die Nasenschleimhaut

Gelber Jasmin (Gelsemium sempervirens) - gegen Kopf- und Gliederschmerzen

Rechtsdrehende Milchsäure (Acidum sarcolacticum) - gegen Müdigkeits- und Zerschlagenheitsgefühl der Muskulatur

Weißer Germer (Veratrum album) - gegen Kreislaufschwäche

Gelber Enzian (Gentiana lutea) - fördert sowohl in der Schnapsindustrie als auch in der Homöopathie die Verdauung und die Regeneration

Diese Wirkstoffe werden bei der Herstellung verdünnt und verschüttelt (potenziert).

Einnahme:

Tropfen direkt auf die Zunge tropfen und mit der Zunge im Mund verteilen oder mit etwas Flüssigkeit einnehmen.

Bei Auftreten erster Anzeichen einer Erkrankung 1-3 x täglich 20-30 Tropfen einnehmen, im akuten Krankheitsstadium stündlich 10-20 Tropfen (max. 12 x täglich), bei Nachlassen der Beschwerden seltener.

Kinder von 6-11 Jahren: Kindern gibt man, stets mit Wasser verdünnt, 1-3 x täglich so viele Tropfen, wie sie Jahre zählen.

Bei Kindern unter 6 Jahren keine Gabe.

Dauer der Anwendung:

Die Dauer der Anwendung richtet sich nach dem vorliegenden Krankheitsbild und ist prinzipiell nicht begrenzt. Die Behandlung sollte zumindest bis zum vollständigen Abklingen der Beschwerden erfolgen, vorzugsweise 3-4 Tage länger.

Nebenwirkungen:

Nicht bekannt.

33. Gerstenkorn - Hordeolum

Etwas frische Germ (Hefe) essen!

Augentrosttee: Für den innerlichen Gebrauch macht man einen Aufguss aus 1 TL Kraut und 1 Tasse kochendes Wasser und lässt etwa 15 Minuten ziehen.

Für den äußerlichen Gebrauch tränkt man Kompressen mit Augentrosttee und legt sie ca. 15 Minuten auf.

Berberitzenwurzeltinktur:

Einige kleinere Wurzeln vorsichtig ausgraben, abstechen und den freigelegten Wurzelbereich wieder mit Erde abdecken. Die Wurzelrinde abschälen (mit Handschuhen, färben gelb!). Mit so viel hochprozentigem Alkohol übergießen, dass er Hand-breit über dem Wurzelmaterial steht. Etwa drei Wochen in der Wärme stehen lassen. Dann abfiltern und die Tinktur tropfenweise verwenden. Dosierung: 3 -mal täglich 3-5 Tropfen in etwas Wasser.

34. Geschwüre und offene Schäden

Kirschfruchtbranntwein mit Salz

Die Selbstheilung (von Josef Schmid)

Durch altbewährtes Hausrezept

Edition Comed

 

"... Alle Heilmethoden beruhen lediglich auf der Erfahrung und der Behandlung. Nur der Erfolg entscheidet. Es muss daher jedem anheim gestellt werden, zu demjenigen Heilmittel zu greifen und es anzuwenden, das solche Erfolge aufzuweisen hat. So hat z. B. das Kirschwasser mit Salz großartige Erfolge aufzuweisen, und mit Recht kann man sagen: es ist ein Wunder-, Heil- und Universalmittel, das fast bei jeder Art von Anwendung die besten Erfolge erzielt. Niemand sollte versäumen, einen Versuch mit diesem Heilmittel zu machen ..." (Josef Schmid)

 

 

Kirschbranntwein mit Salz

Zutaten:

1l reiner Kirschbranntwein, 6-8 gestichene EL gewöhnliches Kochsalz

Zubereitung:

Man vermische mit 1 Liter reinem Kirschbranntwein ungefähr 6-8 gestichene EL gewöhnliches Kochsalz. In der ersten halben Stunde einige Male tüchtig schütteln und dann eine Stunde lang stehen lassen. Das Medikament ist gebrauchsfähig.

Das fertige Heilmittel darf vor dem Gebrauch ja nicht geschüttelt werden.

 

Beispiel:

Geschwüre und offene Schäden
werden geheilt, indem man ein Stück weicher Leinwand (glattes Baumwolltuch) mit dem Mittel sättigt und die kranke Stelle damit nass erhält. Dadurch wird zwar das Aufbrechen des Geschwürs nicht verhindert oder aufgehalten, aber der Schmerz wird dadurch sehr gelindert und nachfolgend die Entzündung entfernt. Ferner ist es von großer Wichtigkeit, dass von dem Medikament 1EL pur, verdünnt mit 2EL heißem Wasser morgens nüchtern, eine halbe Stunde vor dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen eingenommen wird.

 

35. Haarausfall

Traubensilberkerzen-Urtinktur - Cimicifuga racemosa

Zutaten:
Traubensilberkerzenwurzeln mit anhängenden Wurzeln, hochprozentiger Alkohol (z.B. 80%iger Ansatzkorn, 86%iger Ethanol)

Zubereitung:

Wurzeln im Herbst oder Frühjahr stechen und sorgfältig säubern; kleinschneiden; im Verhältnis 1:1 in ein weithalsiges, gut verschließbares Weißglas gemeinsam mit dem hochprozentigem Alkohol geben. Täglich gut schütteln und ca. drei Wochen verschlossen an einem warmen Platz stehen lassen, aber ohne pralle Sonne. Anschließend abfiltrieren, in dunkle Tropfflaschen abfüllen und beschriften.

Wenn man Cimicifuga im Garten kultiviert, muss man mind. drei Jahre bis zur ersten Wurzelernte warten. Erst dann ist das recht unregelmäßig geformte dunkelbraune Rhizom 10 bis 20 cm lang und 2 cm dick und somit reif für die Ernte. Der Name "Wandzenkraut" kommt davon, dass der Wurzelgeruch Blattwanzen vertreibt.

Dosierung:

3-mal täglich 3-5 Tropfen in etwas Wasser einnehmen.

Hilft bei:

Hormonbedingtem Haarausfall

Hinweis:

Da Tinkturen und Urtinkturen Alkohol enthalten, dürfen sie nicht von Alkoholikern und Leberkranken verwendet werden. Bei Schwangerschaft immer den Arzt ihres Vertrauens fragen.

Haarwuchstinktur

Zutaten:

Klettenwurzeln, Brennnesselwurzeln und -kraut, Birkenblätter, Rosmarin; 80%iger Ansatzkorn

Zubereitung:

Kletten- und Brennnesselwurzeln gründlich waschen, fein zerkleinern und gemeinsam mit den anderen zerkleinerten Pflanzenteilen und dem Ansatzkorn in ein weithalsiges, gut verschließbares Weißglas geben. Täglich gut schütteln und ca. drei Wochen oder vier Wochen (eine Mondperiode)

verschlossen an einem warmen Platz stehen lassen. Keine pralle Sonne. Anschließend abfiltrieren und verdünnen, es muss ja nicht so scharf auf die Kopfhaut aufgetragen werden.

Anwendung:

Haare waschen und abtrocknen; mit der verdünnten Urtintur (30 %) einmassieren und fertig trocknen!

Zusätzlich könnte man die Haarwuchstinktur auch innerlich einnehmen.

Dosierung: 3 -mal täglich 3-5 Tropfen in etwas Wasser

 

Kreuzregel:

Um die gewünschte Alkoholkonzentration zu berechnen, kann man sich der Kreuzregel bedienen.

Kreuzregel: vorhandener Alkohol      erwünschte Lösung       Wasser

                                  95%                                   60%                            0%

                               60 Teile                                                                 35 Teile

 

Um aus einem 95%igen Alkohol eine 60%ige Tinktur anzusetzten, werden (95 - 60 =) 35 Teile Wasser und 60 Teile Alkohol miteinander vermengt.

Beispiele:

30%ige Tinktur mit 70%igem Alkohol:

(70 - 30=) 40 Teile Wasser und 30 Teile Alkohol

50%ige Tinktur mit 80%igem Alkohol:

(80 - 50=) 30 Teile Wasser und 50 Teile Alkohol

Nehmen wir an bei dieser Haarwuchstinktur möchten wir eine 30 %ige Tinktur haben, da unsere Haare sehr feinfühlig sind:

30%ige Tinktur mit 80%igem Alkohol:

(80 - 30=) 50 Teile Wasser und 30 Teile Alkohol

36. Husten

Zwiebelsaft

Zutaten: 1 Zwiebel, 4 EL Honig, 1/8l Wasser

Zubereitung: 1 Zwiebel fein schneiden und in einen Topf geben; Honig und ca. 1/8l Wasser dazu und alles einige Minuten leicht köcheln lassen; über Nacht stehen lassen und dann durch ein Tuch pressen. Von diesem Saft gibt man stündlich 1 TL.

Für Kinder eignet sich der Zwiebelsaft ab dem Zeitpunkt, wo sie auch in der Ernährung Zwiebeln bekommen, also ab ca. 2 Jahre.

Honig und Instantkaffee - gegen Reizhusten

Zutaten: 500g Honig, 70g Instantkaffee

Zubereitung: Honig mit Instantkaffee vermischen und 3 x täglich 1 EL (ca. 25g) in einem Glas mit heißem Wasser auflösen und trinken.

Rettichsirup

Zutaten:  1 schwarzer Rettich, Zucker oder Kandiszucker oder Honig (nach Bedarf, abgestimmt auf Größe des Rettichs), 1 Kanne oder ein Glas, 1 Schraubflasche (ca. 100 ml)

Zubereitung: Vom Rettich oben eine Scheibe abschneiden. Rettich so aushöhlen, dass nur mehr ca. 1 cm Rand stehenbleibt. Mit einem nicht zu dünnen Spieß oder einer dickeren Stricknadel ein Loch in den Rettich bohren, um den Sirup hindurchfließen zu lassen. Das herausgekratzte Rettichinnere möglichst klein schneiden und mit etwa der gleichen Menge Zucker vermischen. Mischung in den ausgehöhlten Rettich drücken, bis er gefüllt ist. Den Rest der Mischung aufbewahren. Mit der Spitze nach unten auf die Kanne oder das Glas stellen. Die anfangs abgeschnittene Scheibe wieder auf den Rettich legen. Rettich stehen lassen. Nach einer Weile beginnen erste Siruptropfen aus der Spitze zu quellen. Nach einigen Stunden den Rest der

Rettich-Honig-Mischung nachfüllen. Über Nacht ruhen und tropfen lassen. Sirup (ca. 100 ml) in eine Flasche füllen.

Dosierung: 1TL 4-6 x täglich, möglichst frisch verwenden, geringe Haltbarkeit.

37. Kopfschmerzen

Gundermannschnupftabak:

Die Gundelrebenblätter und -blüten werden im Schatten sorgfältig getrocknet (nicht im Backofen, da sie dadurch ihre ätherischen Öle einbüßen würden) und zu feinem Pulver zerrieben.

Bei dumpfen, lang anhaltenden Kopfschmerzen soll eine in die Nase gezogene Prise davon eine gute Wirkung haben. (Ein altes englisches Rezept)

  • Missverhältnis zwischen Anspannung und Entspannung überdenken: Spannungen abbauen, wo immer es nur geht!
  • Unterstützung des Stoffwechsels, Säure-Basen-Haushalt unbedingt ausgleichen!
  • Zur besseren Entgiftung ausreichend trinken: einfach (warmes) Wasser, dünne Kräutertees, verdünnte Obst- oder Gemüsesäfte oder dünne basische Suppen.
  • Verdauungsprobleme beseitigen und auf regelmäßigen Stuhlgang achten, damit die verstärkte Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten Kopfschmerzen den "Nährboden" entzieht.
  • Menschen mit Kopfschmerzen leiden oft unter eiskalten Füßen: warme bzw. ansteigende Fußbäder mit Salz, Senfmehl, Rosmarin oder Ingwer oder auch Wechselfußbäder verbessern reflektorisch die Kopfdurchblutung und helfen zu entspannen, genauso ein wohlig-warmes Vollbad.
  • Manchmal tut ein kalter Waschlappen auf die Stirn gut oder eisgekühlte Erbsensäckchen.
  • Fußreflexzonenmassage (alle 10 Fußzehen) kann schnelle Hilfe bringen.
  • Magnesiumspiegel überprüfen: Magnesium entspannt und gleicht vegetativ aus. Es ist reichlich enthalten in grünem Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten und vor allem in Wildgemüse: Wiesenbärenklau, Franzosenkraut, Gänsefuß, Guter Heinrich, Schlangenknöterich und Weidenröschen.

Wiesenbärenklau

Eines der ältesten Kopfschmerzmittel, das Aspirin, stammt ursprünglich aus dem Mädesüß und der Weidenrinde. Aspirin wirkt sofort gegen Kopfschmerzen, während pflanzliche Weidenrindenpräparate 2-3 Stunden bis zu ihrer Wirkung benötigen, sich also eher gegen chronische, lang anhaltende Kopfschmerzen eignen.

  • Neuere Untersuchungen, beispielsweise bei der Pfefferminze, zeigen hervorragende Erfolge in der Akutwirkung gegen Kopfschmerzen. Schon Plinius der Ältere empfahl das Auflegen von Minzblättern auf der Schläfe. Verdünntes, echtes Pfefferminzöl lindert Kopfschmerzen (auch bei Schulkindern), und zwar nebenwirkungsfrei: Es hemmt die Bildung von Schmerzstoffen, steigert die Durchblutung der Haut und entspannt zugleich die Muskulatur. Außerdem wirkt Menthol lokalanästhetisch.

Pfefferminztee

  • Johanniskraut hebt nicht nur die Stimmung, es lindert auch Kopfschmerzen, wenn sie auf Verspannungen und Depressionen zurückzuführen sind. Laut neuesten Forschungsergebnissen beugt Johanniskraut chronischen Schmerzen vor, indem es die Programmierung von Dauerschmerzen stoppt und reduziert.

Johanniskraut

  • Sauerkirschen: Sie enthalten eine schmerzhemmende Substanz, die ähnlich wirkt wie Acetylsalicylsäure und Ibuprofen, aber deutlich weniger Nebenwirkungen besitzt.
  • Bei Kopfschmerzen mit oder aufgrund von Verdauungsstörungen Fencheltee oder Bitterstoffe (Beifuß, Engelwurz, Schafgarbe, Mutterkraut) trinken, die Leber entlasten durch Mariendistelsamen und in sehr geingen Dosen (1-2g/Tag) cumarinhaltige Teepflanzen wie Waldmeister oder Honigklee (echter Steinklee) genießen.

Brummkopftee

Zutaten: Mutterkraut, Lavendelblüten, Thymiankraut, Melissenblätter, Mädesüßkraut

  • Bei chronischen Kopfschmerzen können Phytoanalgetika (mit Weidenrinde, Teufelskralle) begleitend eingesetzt werden, um die Dosierung synthetischer Analgetika zu reduzieren.
  • Kopfschmerzen, die auf Durchblutungsstörungen zurückgehen, können mit Ginkgo gelindert werden.

Ginkgo

  • Kopfschmerzen aufgrund von Stress oder nach einem Alkoholkater lindert Guarana.

38. Krebs

Ein paar Tipps vom Dr. Switzer

Spezialnahrung für Krebspatienten:

  • 0,5 - 1l Wildkräuter-Cocktail (ein Mix aus Brennnesseln, Früchte und Beeren)
  • 1l frisch gepresster Gemüsesaft aus Roten Rüben, Selleriestangen, Fenchel, Karotten, Kohl und Wildkräutern wie Giersch, Löwenzahn, Brennnesseln
  • Wildkräuter-Salat aus Löwenzahn, Tomaten, Gurken, Sprossen und einer fettfreien Salat- sauce aus Kombucha-Tee und getrockneten Tomaten
  • Warme Miso-Suppe oder Hühnersuppe mit Meeresalgen
  • Warmer Maroni-Porridge
  • Quinoa-Sprossen-Hummus

Fettarme Ernährung für Krebspatienten:

  • Laut Dr. Gerson sollten sich Krebspatienten fettarm ernähren
  • Nur ca. 10% der Kalorien sollten aus Fett stammen
  • Gemüse und Früchte enthalten einen Fettanteil von nur ca. 4 - 5%
  • Um auf 10% Fettanteil zu kommen, würden eine halbe Avocado oder ca. 20 Mandeln reichen
  • Alle anderen Fettquellen wie Käse, fette Saucen, Butter, usw. sollte man meiden

Lebensrettendes Vitamin B12:

Problem: Gluten verklebt den Darm und verhindert die Aufnahme von Vitamin B12.

  • Machen Sie eine Vitamin-B12-Kur: wöchentlich eine Vitamin-B12-Injektion intramuskulär für zwei Monate; danach Einnahme von B12-Lutschtabletten.
  • Japanische Ärzte achten auf eine Vitamin-B12-Konzentration im Blut von >600 Mikrog.
  • Demenz ist in Japan eine Rarität
  • Ca. 80 bis 90% aller Erwachsenen leiden unter einem Vitamin-B12-Mangel

Stärken Sie Körper, Geist und Seele mit Biophotonen-Licht-Molekühlen:

  • Biophotonen beleben die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen
  • Biophotonen sind ein wichtiger Katalysator für unseren Stoffwechsel
  • Biophotonen erhalten wir aus den heimischen Wildkräutern, wenn sie zeitnah geerntet und verzehrt werden
  • Brennnesseln sind Dr. Switzers Anti-Krebs-Mittel Nr. 1!
  • Brennnesseln machen auch glücklich, setzen Serotonin frei
  • Maronen: Esskastanien sind Baumfrüchte mit einem optimalen Verhältnis von Kohlenhydraten zu Eiweiß (ca. 8:1) mit nur wenig Fett (5%). Mit Esskastanien-Pulver kann man einen leckeren Porridge mit etwas Reis- oder Mandelmilch zubereiten. Esskastanien  sind ein heilkräftiger Ersatz für stärkehaltige Kohlenhydrate aus Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis.
  • Der wichtigste Nährstoff für Mensch und Tier sind Biophotonen, die Licht-Molekühle aus den Wildkräutern.
  • Professor Popp: Der Mensch kann aus Biophotonen seine Energie steigern.
  • Biophotonen sind Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren können: Wirksam gegen den Alterungsprozess und degenerative Krankheiten
  • Biophotonen werden durch frisch gepflückte, grüne Blätter und Wildkräuter zugeführt (Wildkräuter-Früchte-Cocktail)

Wurzelgemüse anstelle von Getreideprodukten!

  • Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel enthalten Gluten-Klebereiweiß, welches den Darm und die inneren Körperkanäle verschlacken kann!
  • Gluten sollte zu 100% gemieden werden.
  • Empfehlenswert: Wurzelgemüse statt Getreide verwenden: Topinambur, Pastinaken, Petersilienwurzel, Schwarz- und Löwenzahnwurzel gedämpft oder als Rohkost verzehren

Spezialnahrung bei Krebs:

  • Vitamin B17 (Laeterile) - Laut Edgar Cayce verhindert der tägliche Verzehr von drei Mandeln Krebs!
  • Bittere Aprikosenkerne wirken Cayce zufolge noch stärker
  • Sind Aprikosenkerne das Geheimnis, warum Hunzukuc, Bewohner des Hunzatals in Pakistan, nicht an Krebs erkranken? Therapeutische Dosierung bei Krebs: 10 bis 20 Kerne
  • Auch Apfelkerne enthalten Vitamin B17

Die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren:

  • Lang- und kurzkettige Omega-3-Fettsäuren hemmen Entzündungen, stärken die Zellmembran und beleben den Stoffwechsel des Gehirns
  • Kurzkettige Omega-3-Fettsäuren kommen massenweise in Leinsamen und Wildkräutern wie Brennnesseln vor
  • Langkettige Omega-3-Fettsäuren sind in Fisch, rohem Bio-Eigelb, Lebertran und auch im Krillöl enthalten

Wildkräuter Nährstoffe:

Sie enthalten durchschnittlich 7,3% weniger Wasser, aber wesentlich mehr Mineralstoffe und Vitamine als Kulturgemüse.

z.B. Brennnessel enthält pro 100g - 630mg Kalzium             Kopfsalat enthält pro 100g -  37mg

        Brennnessel enthält pro 100g - 7,8 mg Eisen                Kopfsalat enthält pro 100g -  1,1mg

        Brennnessel enthält pro 100g -   71mg Magnesium      Kopfsalat enthält pro 100g -  11mg

        Brennnessel enthält pro 100g - 333mg Vitamin C         Kopfsalat enthält pro 100g -  13mg

        Brennnessel enthält pro 100g - 740mg ProVitamin A   Kopfsalat enthält pro 100g - 130mg

 

Kombucha-Tee - Anti-Krebs-Mittel par excellence!

Der Tee ist ein probiotisches Getränk aus Asien, das aus Schwarz- oder Grüntee,  Zucker und einen Kombucha-Pilz hergestellt wird.

In Gegenden, wo er getrunken wird, gibt es kaum Krebs!

Kombucha-Tee enthält heilkräftige Enzyme und organische Säuren.

Die Herstellung ist einfach:

In den Tee Zucker und einen Kombucha-Tee-Pilz geben und nach zwei Wochen abgießen.

 

Heilkräftiger Bienenpollen:

Es gibt zwei Arten von Bienenpollen - Getrockneter sowie fermentierter Pollen

Er liefert große Mengen an B-Vitaminen, Eiweiß (ca. 35%), Enzymen und Biophotonen und stärkt das Immunsystem.

Dosierung: täglich 1-2 EL

Fermentierter Bienenpollen verfügt über eine zusätzliche probiotische Wirkung und besitzt deswegen zusätzliche Heilkraft.

 

Frisch gepresste Gemüsesäfte:

  • Der Erfinder des Entsafters, Norman Walker, wurde angeblich 103 Jahre alt
  • Mithilfe seiner Säfte, konnte er eine schwere Krankheit überwinden
  • Das Geheimnis ist die Verwendung eines Entsafters, der den Saft bei langsamer Umdrehung presst
  • Damit bleiben die Nährstoffe erhalten ohne die Gefahr, durch Oxidierung verloren zu gehen
  • Wichtig: Schnell drehende Zentrifugal-Entsafter führen zu einer Oxidierung und zum Verlust von heilkräftigen Enzymen
  • Langsam gepresster Saft liefert lebenswichtige Enzyme, die für die Krebsbehandlung unerlässlich sind
  • Krebspatienten, die einen schnellen Zentrifugal-Entsafter verwendeten, konnte Dr. Gerson nicht retten. Die Enzyme wurden zerstört!
  • Zwei Geräte stehen zur Verfügung: der Hurom- und der Greenstar-Entsafter, die mit weniger als 70 Umdrehungen pro Minute entsaften. Damit werden die Enzyme geschont und bleiben erhalten.

Langsam gepresste Gemüsesäfte:

  • Das in Zitrone enthaltene Vitamin C, Bioflavonoide und Zitronenöl (aus der Schale) haben eine  Anti-Krebs-Wirkung
  • Selleriestangen enthalten organisches Natrium, welches auf das Nervensystem                 beruhigend wirkt
  • Rote Rüben sind ein Spender von sehr wichtigen Methylgruppen, die die Leber für Entgiftungszwecke braucht

Nährhefeflocken:

  • Durch ihre überragenden Nährstoffe kann Nährhefe Suppen und Salate aufwerten
  • Nährhefe enthält den Vitamin-B-Komplex, Zink, Chrom, vollständiges Eiweiß (ca. 50%) und wertvolle Bitterstoffe
  • Sie verfügt über einen "Glukose-Toleranz-Faktor", welcher den Blutzucker stabil hält und Insulin-"Spritzen" sowie Entzündungen verhindert

Heilkräftige Meeresalgen - Die Wildkräuter des Meeres

  • Japanischer Geheimtipp: Hifiki, Wakame, Nori, Arame, Dulce als Zutaten für Salate und Suppen
  • Ihr Gehalt an organischem Jod wirkt stimulierend auf die Schilddrüse, vorteilhaft bei der Behandlung und Prävention von Krebs!
  • Japaner nehmen im Schnitt mehr als 10mg organisches Jod täglich zu sich. Sie leiden kaum unter Brustkrebs oder Demenz
  • Dr. Gerson empfahl seinen Krebspatienten die tägliche Einnahme von Jod als  Lugol´sche Lösung
  • Tipp: Meeresalgen mit einer probiotischen Misosuppe oder Hühnerbrühe kombinieren
  • Viele Japaner essen schon morgens eine Miso-Suppe mit Meeresalgen
  • Meeresalgen enthalten komplettes Eiweiß und wertvolle Schleimstoffe, die wohltuend auf die Schleimhäute wirken und das Darmmilieu optimieren
  • Meeresalgen sind auch als Salat sehr schmackhaft
  • Kelp-Nudeln werden aus Kelp-Algen hergestellt und dienen als glutenfreier Nudelersatz

Topinambur:

  • Topinambur kann das Verlangen nach Stärke und Zucker reduzieren
  • Topinambur enthält Inulin, eine Zuckerart, die keine Insulin-Ausschüttung auslöst
  • Inulin ist ein wichtiges Präbiotikum für die Darmflora
  • Topinambur enthält nur halb so viele Kalorien wie Kartoffeln
  • Topinambur hilft, den Krebs "auszuhungern"
  • Topinambur kann man roh oder gedämpft essen

Wertvolle Probiotika - Probiotika sind bei der Behandlung von Krebs unerlässlich:

  • Die Darmflora wird durch Probiotika optimiert, ähnlich wie durch die Einnahme von Gelatine und Wildkräutern
  • Weil das Immunsystem größtenteils im Darm angesiedelt ist, ist ein optimal funktionierender Darm wichtig, um den Krebs zu besiegen
  • Wundermittel Sauerkraut: Roh verzehrt oder als Saft getrunken ist Bio-Sauerkraut ein hervorragendes probiotisches Mittel
  • Das gilt auch für Brottrunk und Kombucha-Tee

Leinsamensprossen:

  • Leinsamensprossen sind eines der besten Anti-Krebs-Nahrungsmittel
  • Der Leinsamen wird im Verhältnis 1:2 in Wasser eingeweicht und für 2-3 Tage stehen gelassen; Spülen ist nicht erforderlich
  • Nach 2-3 Tagen sind die ersten Sprossen sichtbar
  • Die Sprossen enthalten wertvolle Enzyme, die im Leinöl nicht vorkommen und Anti-Krebs wirksame Lignane
  • Tipp: Leinsamen-Sprossen-Cracker als Brotersatz verwenden!

Ingwerwurzel und Kurkuma:

  • Ingwer stärkt die Verdauungssäfte
  • Kurkuma wirkt entzündungshemmend und kann sogar Demenz verhindern!
  • In Indien ist Demenz kaum bekannt
  • Beide Gewürze schützen die Leber und wehren Bakterien ab
  • Sie unterstützen die Assimilation von Nährstoffen aus grüner Nahrung

Heilkräftige Früchte:

  • Vor allem Himbeeren, Goji-, Johannis-, Brom-, Holunder-,  Aronia- und Schwarzbeeren sind bei Krebs empfehlenswert
  • Reife tropische Früchte wie Ananas, Mangos, Papayas (Orkos) können gegessen werden, wenn man fettarm isst
  • Hervorragend sind Grapefruit und Bio-Zitronen, die für die Wildkräuter-Cocktails eingesetzt werden können
  • Öle aus der Zitronenschale haben eine Anti-Krebs-Wirkung

Vitamin D3:

  • Vitamin D3 spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung und Prävention von Krebs
  • Vor allem zwischen Oktober und April leiden wir unter einem Mangel an Vitamin D3
  • Als Therapie wird hochdosiert D3 (Dekristol, 20.000 Einheiten) jeden zweiten Tag verordnet
  • Neue Studien belegen, dass ein Vitamin-D3-Mangel bei vielen degenerativen Erkrank-   ungen eine wichtige Rolle spielt
  • Viel Sonne auf viel nackte Haut sollte jeder anstreben - der Ayurveda empfiehlt die Morgen-      sonne

Entgiftung der Haut mit mineralisiertem Kräuteröl:

  • Als ein wichtiges Entgiftungsorgan kann die Haut Toxine ausscheiden
  • Ein Mix aus Ayurveda Kräuteröl und Mikromineralien-Ur-Essenz kann die Entgiftung über      die Haut unterstützen
  • Das mit organischen Mikromineralien angereicherte Öl dringt tief in die Unterhautfettschicht  ein und mobilisiert Toxine, die dort gespeichert sind
  • Ein überragendes, kostengünstiges Hautöl!

Stärkung des Verdauungsfeuers:

  • Ca. 90% aller Erwachsenen leiden unter einem Mangel an Magensäure (Hydrochlorsäure)   und Verdauungsenzymen
  • Machen Sie den Rote-Rüben-Saft-Test: Wird nach dem Trinken des Saftes der Urin oder     Stuhl rötlich, ist ein Mangel an Magensäure sehr wahrscheinlich
  • Die Assimilation von Vitamin B12 und Mineralien wird durch einen Mangel an Hydrochlor- säure erschwert
  • Hydrochlorsäure Kapseln (z.B. Mikro-Digest), hergestellt aus Zuckerrüben, 1-3 Kapseln pro Mahlzeit, kann den Mangel ausgleichen und das Verdauungsfeuer stärken (Auch                         Dr. Gerson hat diese Verdauungshilfe empfohlen)

39. Leberleiden

Bei Leberleiden kann man eine Tageskur mit Galgantpulver machen (nach Hildegard von Bingen):

Etwa 25g Pulver mit ca. 1/4l kochendem Wasser übergießen, 1/2 Stunde ziehen lassen. 2 EL vom Galgantwasser im 1/2-Stunden-Abstand einnehmen.

edelkastanienhonig
edelkastanienhonig

Edelkastanienhonig: Universalheilmittel bei allen Leberleiden, erhöhter Leberenzymwert (nach Hildegard von Bingen)

Zutaten:
Kastanienmehl und Honig

Zubereitung:
3EL Edelkastanienmehl (Maronenmehl) mit 100g erwärmten und abgeschäumtem Honig mischen und 2-mal täglich 1 TL vormittags und nachmittags pur, auf Brot oder in Dinkelkaffee

Edelkastanien haben sich als Stärkungsmittel und Leberreinigungsmittel bei allen inneren Krankheiten bewährt, ob es sich um Leberzirrhose, Leberkrebs, Abwehrschwäche oder sogar um AIDS handelt, wo man täglich Edelkastanienhonig oder gekochte Edelkastanien als Beilage zum Essen einsetzen kann.

Von der Firma Padma: Padma Hepaten - Leberentgiftung = Kräuterprodukt zur Entgiftung der Leber und Clean Body Detox, ein biozertifiziertes natürliches Nahrungsergänzungsmittel von der Firma BodyFokus

40. Magenprobleme

Bitte trinken Sie keinen Kamillentee, wenn Sie unter Magenproblemen leiden. Bei Magenproblemen empfehle ich, Salbeitee oder Kartoffelwasser zu trinken.

Kartoffelwasser:

Zubereitung:

Für Kartoffelwasser wird eine mittelgroße, rohe Kartoffel gerieben und ausgepresst. Der Saft wird morgens vor dem Frühstück zu sich genommen.

 

Meine Salbei-Eibisch-Hauskräuterteemischung

 

 

Aus grünen Walnüssen und Wacholderbeeren kann man einen Magenbitter herstellen, der besser hilft als viele gekaufte. Er tut übrigens auch der Leber gut, weil er von Schadstoffen reinigt.

Magenbitter:

Zutaten:

20 Stück grüne Walnüsse, eine HV Wacholderbeeren, fünf oder sechs Nelken, zwei Stangen Zimt, Schnaps

Zubereitung:

Die grünen Walnüsse werden in Scheiben geschnitten und man gibt sie in ein Weckglas. Die Wacholderbeeren werden im Mörser mit dem Pistill zerquetscht und zu den Nüssen gegeben. Nun kommen die Nelken und die Zimtstangen ins Glas. Abschließend wird mit klarem Schnaps aufgegossen. Das Ganze stellt man etwa sechs Wochen in die Sonne oder in die Wärme. Die Nüsse werden braunschwarz.

 

 

Viele Krankheiten kommen vom Darm. Ich nenne da Asthma, Migärne, Hauptprobleme. Reinigen Sie ihn immer wieder, achten Sie auf eine gute und ausgewogene Ernährung mit frischem Gemüse und Obst. Außerdem empfehle ich, Produkte aus vollem Korn zu bevorzugen.

Der Magen hat seine schwächste Zeit von 19 Uhr bis 21 Uhr (Mitteleuropäischer Zeit). Daher sollte man einige Zeit vorher und währenddessen nicht oder nur wenig und nichts Schweres zu sich nehmen.

Wer dem Darm etwas Gutes tun will, der sollte Karottenbrei aus geraspelten rohen Karotten essen und meinen Entschlackungstee trinken. Außerdem liebt der Magen schon etwas eingeschrumpelte Äpfel, wie man sie am Ende des Winters im Keller hat.

Die Zwiebel wirkt im Darm wie ein Schwamm. Sie nimmt die Giftstoffe mit sich hinaus und befreit ihn so von Ungesundem. Auch der Bärlauch reinigt den Magen und den Darm.

Karottenbrei:

Zubereitung:

Eine rohe Karotte wird geraspelt und mit etwas Sahne oder Öl vermischt. Das Fett wird benötigt, weil der Körper ansonsten das Beta-Carotin nicht aufnehmen kann. Man kann eine Kur machen. Nehmen Sie auf diese Art und Weise einige Monate zwei bis drei Karotten über den Tag verteilt zu sich.

Entschlackungstee - Meine Hauskräuterteemischung gegen Schlacken und Giftstoffe!

Zutaten:

Brennnesselkraut, Löwenzahn, Gänseblümchen, Birkenblätter, Gierschblätter, Gundermannblätter und Walnussblätter

Zubereitung:

Ein Beutel pro Tasse (250 ml), mit kochendem Wasser übergießen, 5-10 Min. ziehen lassen; Vorschlag: Kur für 30 Tage, täglich zwei Tassen.

41. Migräne

Bärwurz-Birnen-Honig-Kur (nach Hildegard von Bingen): siehe das Kapitel Darmträgheit

Dieses Mittel hat sich hundertfach bei Migräne bewährt und wird so lange genommen, bis die Migräneschübe nachlassen oder ganz verschwinden. Als Dauertherapie kann man 1 TL morgens nüchtern beibehalten.

Mein Brummkopftee: "Eine Hauskräuterteemischung, die vorbeugend getrunken werden sollte!"

Zutaten: Mutterkraut, Lavendelblüten, Thymiankraut, Zitronenmelissenblätter, Mädesüßkraut

Zubereitung:

Ein Beutel pro Tasse (250ml), kochendes Wasser übergießen, 5-10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, eventuell mit Honig süßen, zwei Tassen täglich.

Traubensilberkerzen-Urtinktur - Cimicifuga racemosa  (siehe Haarwuchstinktur, Monatsblutung, Wechseljahre)

Dosierung:

3-mal täglich 3-5 Tropfen in etwas Wasser einnehmen.

42. Monatsblutung

Traubensilberkerzen-Urtinktur - Cimicifuga racemosa (siehe Haarausfall)

Dosierung:

3-mal täglich 3-5 Tropfen in etwas Wasser einnehmen.

Hilft bei:

Schmerzhafter Periode; Entzündungen der Geschlechtsorgane, Unfruchtbarkeit, Brustdrüsenentzündung; Eierstockbeschwerden, Gebärmutterproblemen; Funktionsstörungen der weiblichen Geschlechtsorgane (besonders in den Wechseljahren) aufgrund von Hormonstörungen; Schwangerschaftsübelkeit; Migräne; neuralgische und rheumatische Schmerzen am ganzen Körper; Druckgefühl auf dem Herzen; unregelmäßiger Puls; große Erregung des Nervensystems; Ruhelösigkeit mit Bewegungsdrang, große Schwäche, allgemeine Zerschlagenheit; Niedergeschlagenheit.

43. Mundgeruch

Mundgeruch kommt fast immer vom Magen. Wenn der Magen geheilt wird, zum Beispiel mit Salbeitee oder Kartoffelwasser, dann verschwindet der Geruch von ganz alleine.

44. Narben

Ringelblumenblütensalbe

Zutaten:

500ml Ringelblumenblütensonnenblumenöl; 500 ml Bio-Kokosöl; 125ml Rosmarin eingelegt in

Ölivenöl (dieses Öl hatte ich gerade bei der Hand, also zum Verbrauchen, dass muss nicht hinein); 2 HV getrocknete Ringelblumenblüten; 150g Bienenwachs; ca. 30 Tropfen Propolis; ca. 30 Tropfen D-Panthenol 75 %; ätherische Öle: Basilikum und Zitronenöl

Zubereitung:

Ringelblumenöl samt den Ringelblumen und das Bio-Kokosöl zum Schmelzen bringen und die getrockneten Ringelblumenblüten dazugeben; 20 Min. leicht bei ca. 70 Grad ziehen lassen, länger braucht man dies nicht tun, denn die Blüten sind ja so zart und somit gleich ausgezogen. Vorher die getrockneten Blüten noch mit etwas hochprozentigem Schnaps aus der Apotheke benetzen, sodass sich die Inhaltsstoffe aus den Blüten leichter lösen. Durch ein feines Tuch mit Sieb in ein Glas oder in einen beschichteten Topf filtern und wieder auf die Kochplatte stellen. Salben sollten grundsätzlich nur im Glas oder im beschichteten Topf "gekocht" werden. Jetzt kommen die Bienenwachsplättchen, die ordentlich umgerührt werden müssen (mit einem Glas- oder Holzlöffel) und nachdem die Salbe etwas abgekühlt ist, die ätherischen Öle hinzu. Propolis und D-Panthenol hinzufügen. Alles kräftig durchrühren und mit positiven Gedanken verfeinern. "Salbenkochen" sollte man dann, wenn man wirklich dazu aufgelegt ist! Es gehört schon ein bisschen Übung und Fingerspitzengefühl dazu, um ein wertvolles Naturprodukt herstellen zu können.

Hilft bei:

Wunden, trockener Haut, Neurodermitis, Ekzeme, Akne, Narben

45. Nerven

Mein Schutzengerltee:

"Eine nervenstärkende Hauskräuterteemischung!"

Zubereitung: Ein Beutel pro Tasse (250 ml), kochendes Wasser übergießen, 5-10 Min. ziehen lassen, eventuell mit Honig süßen, 2x täglich eine Tasse.

Zutaten: Zitronenmelissenblätter, Goldmelissenblätter und -blüten, Hopfenblüten, Schafgarbenkraut, Passionsblumenkraut

Von der Firma Padma: Padma Nervotonin - bringt in die Mitte = Padma Nervotonin ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das innere Ruhe und natürliche Gelassenheit verschafft. Padma Nervotonin besteht aus tibetischen Kräutern, die so aufeinander abgestimmt sind, dass sie sich in ihrer Wirkung ergänzen und bei Einschlafproblemen und innerer Unruhe spürbar helfen. Die  enthaltenen Wirkstoffe sind rein pflanzlich.

46. Ohren

Wenn man dauernd Geräusche hört, obwohl die gar nicht vorhanden sind, dann nennt man das heute Tinnitus. Dagegen empfehle ich eine bestimmte Akupressur.

Drücken Sie beide Mittelfinger waagrecht in je ein Ohr. Dann schlucken. Bitte richtig drücken, nicht zu zaghaft zur Sache gehen. Wiederholen Sie das fünfmal hintereinander und das Ganze mehrmals täglich. Haben Sie Geduld. Bitte immer mit sauberen Fingern arbeiten!

Echter Steinklee-Aufguss:

1HV klein geschnittene Droge auf 1l Wasser aufkochen lassen, etwas ziehen lassen und als Dampfbad verwenden.

Bei einer Mittelohrentzündung leitet man die Dämpfe des Aufgusses in das betroffene Ohr. Dazu aus Pappe oder Papier einen Trichter formen und das Ohr darauf legen. Über den Kopf kommt, wie üblich, ein Handtuch.

47. Schlafstörungen

"Süßer Schlaf, du kommst wie ein reines Glück,

ungebeten, unerfleht, am willigsten.

Du lösest die Knoten der strengen Gedanken,

vermischest alle Bilder der Freude und des Schmerzes;

ungehindert fließt der Kreis innerer Harmonien,

und eingelullt in gefälligen Wahnsinn,

versinken wir und hören auf zu sein."    

                                                                           (Goethe)

 

Bei Schlafstörungen bringen häufig Änderungen in der Lebensweise, körperliche Aktivität und entspannende Maßnahmen Besserung.Im Hinblick auf eine gesunde Schlafhygiene sollte zuerst der Alltag "durchforstet" werden, denn an erster Stelle steht die Selbsthilfe:

  1. Die Füße sollten warm sein (mit kalten Füßen findet niemand Schlaf!)
  2. Bin ich wirklich müde?
  3. Ist das Schlafzimmer gut gelüftet und die Temperatur die richtige?
  4. Ist mein Zimmer dunkel und leise?
  5. Habe ich die passende Matratze, Bettdecke, Polster und Nachtkleid?
  6. Habe ich tagsüber für Bewegung gesorgt, oder durfte nur das Hirn tätig sein?
  7. War meine Mittagsruhe nicht zu kurz und nicht zu lang (10-30 Min. max.)?
  8. Sollte ich vielleicht noch einen Spaziergang machen, um manche Dinge für heute abschließen zu können?
  9. Habe ich zu spät zu viel gegessen oder zu eiweißreich? (Kohlenhydratreiche Nahrungsmittel abends sind besser, sie erhöhen die Aufnahme der für den Schlaf wichtigen Aminosäure Tryptophan.)
  10. Belasten mich noch unlösbare Probleme, Sorgen und Ängste, Trauer oder z.B. die Wechseljahre?
  11. Belastet mich Lärm, Dauergeräusche oder der schnarchende Bettnachbar?
  12. Bin ich eine "Nachteule" oder ein Mensch, der einfach wenig Schlaf braucht - vielleicht sind 4-5 Stunden für mich genug? (Napoleon, wusste mit schlaffreudigen Zeitgenossen nichts anzufangen: "Vier Stunden Schlaf für den Mann, fünf für die Frau und mehr für die Dummköpfe.")
  13. Nehme ich Medikamente ein mit entspechenden Nebenwirkungen?
  14. Konsumiere ich zu viele Reizmittel? Statt Schwarztee oder Kaffee vielleicht Roibos- oder Kräutertee trinken, koffeinfrei, aber reich an Vitalstoffen.
  15. Wie steht es mit Wasseradern und Elektrosmog?
  16. Ist mein Kreislauf in Ordnung, der Blutzucker, die Schilddrüse, habe ich irgendwo noch Schmerzen, die ich zuerst lindern sollte, leide ich unter Hauterkrankungen mit Juckreiz?
  17. Muss mein Herz unterstützt werden?
  18. Wache ich immer zur "Leberzeit" auf?(zwischen 1 und 3 Uhr nachts) - Dann sollte ich anstelle von Schlaftabletten die Leber unterstützen mit z.B. Mariendistel und Löwenzahn.
  19. Leide ich unter "Restless Legs", unruhigen Beinen? Manchmal nützt umherlaufen, kalt-warme Wechselduschen, Massieren oder Waschungen der Beine, Gymnastik oder die Zufuhr von Eisen oder Magnesium - einen Versuch ist es wert.
  20. Was tut mir allabendlich gut zur Schlafenszeit? Ein warmes Bad mit beruhigenden Kräuterzusätzen, ein Spaziergang, eine entspannende Geschichte, Tagebuch schreiben, Sex? Oft hilft es, Wohltuendes zum Ritual zu machen - es tut gut, in seinen Gedanken und in seinem Lebenswandel wieder Ordnung zu machen.

Bevorzugte Lebensmittel für den Abend bei Schlafstörungen und beruhigende, schlaffördernde Heilpflanzen.

  • Kopfsalat - enthält u. a. den fettlöslichen Wirkstof Lactucarium, der beruhigend, schlaffördernd und schmerzlindernd wirkt
  • Mohnköpfe in Bier (das war zu Omas-Zeiten)
  • rohe Äpfel
  • Weintrauben - eine schmackhafte Einschlafhilfe (300g vor dem Schlafengehen fördert die Produktion der Hormons Melantonin)
  • Erdnüsse und Bananen sind Vitamin-B-reich und haben sich bei hartnäckigen Schlafstörungen bewährt
  • Milch und Honig enthalten den schlaffördernden Stoff Tryptophan, der die Produktion des ausgleichenden Hormons Serotonin anregt
  • Kneippmaßnahmen und leise sanfte Musik
  • Kaffee oder Coffea D4 kann aufgeregten Nichtschläfern oder älteren Menschen angebogen werden
  • Schlafpflanzen: Baldrian, Dill, Grüner Hafer, Hopfen, Kalifornischer Mohn, Kamille, Lavendel, Linde, Zitronenmelisse, Passionsblume, Pomeranze
  • (Orangenblüten), Gemeiner Hornklee, Apfelschalen - "Schlafpflanzen" mit ätherischen Ölen eignen sich nicht nur für beruhigende Tees oder Tinkturen, sondern auch für Brustkompressen, Kräuterkissen, Inhalationen oder zur Badetherapie.
  • Kräuterkissen
  • Gelöschter Wein nach Hildegard von Bingen: 200ml Weiß- oder Rotwein, 20ml Wasser - Wein bis zur Blasenbildung kräftig aufkochen, 1 Minute kochen lassen, mit kaltem Wasser löschen und warm schluckweise trinken.
  • Einschlaf-Mandelmilch: 200ml Milch, 1EL geriebene süße Mandeln - Die Milch leicht anwärmen und die Mandeln einrühren, dann kommt noch ein TL Honig dazu. Diese Milch vor dem Zubettgehen löffelweise einnehmen.
  • Weißdorntropfen: Mit zunehmendem Alter kann man nach dem Frühstück 25 Weißdorntropfen einnehmen. Man ist so den ganzen Tag über leistungsfähiger und kann auch besser schlafen. Man kann die Tropfen auch mit etwas Wasser eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen einnehmen.
  • Hauskräuterteemischung - Schutzengerltee:
  • Zutaten: Zitronenmelissenblätter, Schafgarbenkraut, Goldmelissenblüten, Goldmelissenblätter, Hopfenblüten, Passionsblumenkraut
  • Zubereitung: Ein Beutel pro Tasse (250 ml), kochendes Wasser übergießen, 5-10 Min. ziehen lassen, eventuell mit Honig süßen.
  • Waldmeisterlikör: siehe Köstliches zum Nachmachen - Seite 3 unter Punkt 7 (Ansatzschnäpse, Liköre,...)

Schutzengerltee: "Eine beruhigende, nervenstärkende Hauskräuterteemischung"

Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, dass der Bettkasten nicht ganz bis zum Boden reicht. Die Luft muss unter dem Bett zirkulieren können. Man kann unter das Bett einen Kranz aus Echtem Labkraut legen. Bitte auf ein Tuch legen, damit er nicht alles vollbröselt. Labkraut kann man selbst in der Natur sammeln. Das echte Labkraut blüht gelb und riecht sehr gut. Das hilft nicht nur beim Einschlafen, sondern soll auch Strahlen abhalten. Auch ein großer Stein aus Rosenquarz kann helfen. Er muss nicht geschliffen sein. Die Probleme, die sich so ansammeln, vor der Schlafzimmertür lassen. Am besten legt man die Probleme or der Schlafzimmertür auf einen Tisch und sagt jeden Abend zu sich selbst: "Ich hole euch morgen wieder ab. Heute Nacht kann ich sowieso nichts mehr zur Lösung tun." Das muss aber geübt werden. Wenn man jeden Morgen wie gerädert aufwacht, sollte man auch den Versuch machen, das Bett an einen anderen Platz zu stellen. Vielleicht schläft man an einem energetisch ungünstigen Platz.

48. Schluckauf

Nehmen Sie einen halben Löffel Zucker und gießen Sie ihn mit Essig auf. Dann auf einmal schlucken. Man kann auch auf ein paar Gewürznelken herumkauen.

49. Schuppenflechte

Zeolith-Mineral Klinoptilolith:

Dosierung: 1. Woche: 1-mal täglich morgens 3g Klinoptilolith in etwas Wasser einnehmen (ca. ein gestrichener Teelöffel voll), dann langsam steigernd auf 1-mal 5g täglich. Dazu: abends 1 TL Indischer Flohsamen (schwarz, ganz) und dazu 2-mal täglich 20 ml 25ppm kolloides Silber einnehmen.

 

Ringelblumensalbe

50. Sitzbad nach Bestrahlung oder Lasertherapie

Goldruten-, Taubnesselkraut;  Ringelblumen-, Rotklee- und Wundkleeblüten zu gleichen Teilen mischen.

Eine großzügige Doppelhand voll der Mischung (ca. 40 - 50g) mit 2l kochendem Wasser überbrühen, 20-30 Min. ziehen lassen, abseihen und dem Sitzbadwasser beimengen. Nach Bestrahlung oder Laserbehandlung einmal täglich etwa 15-20 Min. als Sitzbad anwenden.

51. Sodbrennen

Sodbrennen kann in vielen Fällen leicht vermieden werden. Es kommt, weil wir Menschen zu faul zum Kauen sind. Ein Bissen gehört mindestens 25 x gekaut. Zum Essen bitte Zeit nehmen.. Nicht nebenbei lesen oder fernsehen. Das Essen ist eine der wichtigstenTätigkeiten des Tages und sollte nicht nebenbei im Stehen oder Laufen stattfinden.

52. Sonnenschutz

Ein täglicher Wildkräuter-Cocktail ist unser bester Sonnenschutz!

Sonnenschutz-Cremes enthalten Toxine, die Krebs auslösen können!

Die Wildkräuter schenken dem Körper überragende Antioxidantien und Biophotonen, die freie Radikale neutralisieren können. Somit wird die Haut vor der Sonne geschützt.

53. Wechseljahre


Traubensilberkerzen-Urtinktur - Cimicifuga racemosa (siehe Haarausfall)

Eigenschaften:

schmerzstillend, krampflösend, entzündungshemmend, blutdrucksenkend; die alkoholischen Auszüge aus dem Wurzelstock sind östrogenhaltig

Hilft bei:

Beschwerden in den Wechseljahren: Hitzewallungen, trockene Schleimhäute, Abnahme der Knochendichte; Kopf- und Ohrenschmerzen; Geburt (reguliert die natürlichen Wehen und kann deshalb einige Wochen vor der Geburt genommen werden, nicht aber am Beginn der Schwangerschaft)

Mönchspfeffer vor dem Wechsel – Traubensilberkerze während und nach dem Wechsel

Salbeitee gegen das Schwitzen

Johanniskrautöl und Johanniskrautessenz gegen Melancholie, Stimmungsschwankungen

Apfelessigwaschungen vor dem zu Bett gehen.

Zitronenölwaschungen tagsüber.

Kneipanwendungen für die Durchblutung.

Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung in frischer Luft – Sonne

Entspannungsübungen – Yoga – den eigenen Körper kennenlernen

Farben essen – Vitalstoffreiche, vollwertige Ernährung – Salbei, Rotklee, Kichererbsen, schwarze Johannisbeeren, Himbeeren, Schwarzbeeren (Augen), Stachelbeeren, Sojaprodukte, Spinat, Sesam, Trockenfrüchte, Bierhefe, Weizenkeime, Hirse, Kräuterelexiere und Wild- und Gartenkräuter (Brennnessel, Sauerampfer, Vogelmiere, Franzosenkraut (sehr viel Eisen), Petersilie, Schnittlauch u.a.).

54. Zahnfleischbluten und lockere Zähne

Bei Zahnfleischbluten und lockeren Zähnen nimmt man Blutwurztinktur zu sich. Man nimmt abends ein Löffelchen von der Blutwurztinktur in den Mund und lässt die Tinktur so lange wie möglich im Mund. Man zieht die Flüssigkeit zwischen den Zähnen durch. Sie adstringiert (zieht alles zusammen). Zum Teil kann das auch richtig weh tun. Wer will, kann die Flüssigkeit zum Schluss runterschlucken, wer nicht will, spuckt sie einfach aus.

Blutwurztinktur:

Zutaten:

getrocknete, zerkleinerte Blutwurzstückchen, ein Marmeladenglas, gewöhnlicher Schnaps

Zubereitung:

Man füllt die trockenen Wurzelteile etwa 2 Zentimeter hoch in ein Marmeladenglas und gießt mit klarem Schnaps auf. Schon am nächsten Tag beginnt der Schnaps rot zu werden. Man schüttelt das Ganze in den nächsten zwei bis drei Wochen immer wieder auf.

Tipp: Die Blutwurztinktur kann man, wenn sie runtergetrunken ist, noch mal ansetzen. Dann ist sie nicht mehr so stark, hilft aber noch gut.

Johanniskrautöl:

Nach jeder Zahnhygiene wäre es sinnvoll, mit einem Wattestäbchen Johanniskrautöl auf die Zahnhälse zu tupfen. Die Zeit der Empfindlichkeit  ist viel kürzer! Dazu am besten eine kleine Menge Öl in ein Schälchen geben. Niemals mit dem Stäbchen in die Flasche tauchen, das würde das Öl verunreinigen. Nach 14 Tagen aufhören. Für diese Maßnahme ist die Mondphase nicht so wichtig. Vorbeugend und bei schlechtem Zahnfleisch ist der zunehmende Mond besser. Bei ständig wiederkehrenden Entzündungen wählen Sie den abnehmenden Mond. Besonders wichtig ist Johanniskrautöl bei Brücken und Kronen, damit das Zahnfleisch nicht zurückgeht.   

55. Zeckenbisse

Wenn man in die Wiese geht, gut anziehen, festes Schuhwerk und helle Kleidung (damit man diese Biester leichter sieht).  Mit Kokosöl einreiben. Das mögen diese Spinnentiere nicht. Bewährt haben sich auch: Zedernholzöl, Zitronenöl, Eukalyptusöl und Teebaumöl. Aufgepasst, jeder verträgt die Öle nicht. Das muss jeder für sich ausprobieren, ob er überhaupt mit einem Öl und mit welchem Öl, arbeiten kann.

 

FSME = Frühsommer-Meningoenzephalitis

Impfung!

 

Borreliose:

Bei der Borreliose ist es schon etwas anders. Da hilft keine Impfung. Aber es gibt darüber auch etwas Positives zu berichten:

Wenn man innerhalb von zwölf Stunden den Zeck entfernt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass keine Infektion durch Borrelien stattfindet. Also nachdem man im Freien war, sogleich nach diesen Biestern Ausschau halten und wenn man fündig wird, mit einer Zeckenzange entfernen!

Kardentinktur:

Zutaten:

Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln; geerntet wird die Wurzel dann, wenn die Karde erst ihre Blattrosette entwickelt hat; die Karde ist zweijährig; Alkohol;

Indikationen:

Arthritis;  Gicht;  Rheuma;  Hauterkrankungen, bei denen eine Entgiftung sinnvoll ist; Borreliose

Zubereitung:

Die frischgeerntete Wurzel nur ordentlich waschen, nicht schälen, zerkleinern, mit 40% Alkohol ansetzen, nicht in die Sonne stellen, nach 3 Wochen abfiltern. Ich habe bei diesem Rezept 80%igen Kornansatz verwendet: Dieser Ansatz muss verdünnt werden. Hier kommt die Kreuzregel zur Anwendung: Um aus einem 80%igen Alkohol eine 40%ige Tinktur zu bekommen, werden (80 misus 40 =) 40 Teile Wasser und 40 Teile Alkohol miteinander vermengt.

Beispiele:

30%ige Tinktur mit 70%igem Alkohol: (70 minus 30 =) 40 Teile Wasser und 30 Teile Alkohol.

50 %ige Tinktur mit 80%igem Alkohol: (80 minrs 50 =) 30 Teile Wasser und 50 Teile Alkohol.

Dosierung:

Eine kurmäßige Anwendung der (sehr bitteren) Tinktur ist anzuraten. Täglich nimmt man von der Tinktur 3 mal 10 Tropfen. "Storl´s Ansicht nach ist eine höhere Dosierung von 3 x täglich etwa 1 Esslöffel, vor den Mahlzeiten auf nüchternen Magen eingenommen, wirksamer!" Das muss jeder für sich entscheiden. M. Wood sieht die Tinktur, dank  seines homöopathisch orientierten Ansatzes, vor allem als Information an den Organismus. Aus diesem Grund gibt er eine niedrige Dosierung an: 3 x  täglich 3 Tropfen über einen Zeitraum von 3-4 Wochen, danach über den Zeitraum eines Jahres 1 x monatilich während 3 Tagen.

Also die Ansichten gehen auseinander. Jeder muss also für sich das Richtige finden. Absprache mit dem Arzt empfohlen!

Unterstützen sollte man diese Kur durch Trinken von harntreibenden Tees wie z.B. Entschlackungstee; durch eine gesunde Ernährung;  Einreibungen mit ätherischen Ölen in Olivenöl sowie eine Überhitzungstherapie (Sauna, Schwitzhütte, heiße Moorbäder, die die Körpertemperatur vorübergehend auf 42°C erhöhen). Diese künstliche Hyperthermie wirkt schweißtreibend und immunmodulierend. Das Schwitzen kann durch Trinken eines Lindenblüten- oder Holungerblütentees (mein Get-Over-It-Tee) unterstützt werden. Nach dem Schwitzen in Decken einpacken und Bettruhe genießen. Eine solche Therapie ist in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

Die Karden wurden schon von den alten griechischen Ärzten gebraucht. Dioskorides meinte, dass die Wurzel als Salbe hilfreich bei Fisteln und Rissen sei. Diese Wirkung wurde ihr auch im Mittelalter zugeschrieben. Als Heilpflanze geriet die Karde in Vergessenheit, in der Volksmedizin überlebte ihr Einsatz, und zwar als äußerst bitterer Tee aus der Wurzel als "Rosskur" bei Rheuma und Arthritis. Das die Karde zu neuer Popularität gelangte, verdankt sie Wolf-Dieter Storl, dem Anthropologen und ausgezeichneten Kenner der Heilpflanzen, den ich übrigens sehr schätze. Eines Tages erkrankte er an Borreliose und machte sich auf die Suche nach einem pflanzlichen Heilmittel gegen diese Krankheit. Die Borreliose wurde in den 1970er Jahren erstmals als Krankheit in den USA beschrieben, obwohl es diese Bakterien auch in Europa gibt. In einem Kräuterbuch eines amerikanischen Phytotherapeuten fand Storl den Hinweis, dass eine chinesische Karde in der TCM bei ähnlichen Symptomen der Borreliose wie Nervenschmerzen etc. eingesetzt wird. Signaturkundig, wie Storl ist, erkannte er sofort, dass unsere heimische Karde sicher besonders hilfreich sein müsse. Ein Kennzeichen der Borreliose ist das sogenannte Erythema migrans, der wandernde Fleck. Die Karde blüht mit kleinen lilarötlichen Blütenkränzchen, die im Zuge des Abblühens gleichzeitig nach oben oder unten wandern, die an die Wanderröte erinnern.

Wegen der stachelartigen Auswüchse, die Stängel, Blätter und die Blüte bedecken, gehört die Karde dem Marsprinzip an. Doch sie hat auch Venuszeichen, die Blätter sind an ihrer Basis verwachsen und formen dadurch die Becken, das sich mit Regenwasser füllt. Biologen vermuten, dass die Pflanzen sich durch Insekten, die in diesem Becken ertrinken, zusätzliche Stickstoffnahrung holen. Die mittelalterlichen Kräuterdoctores nannten dieses Becken "Venusbecken" und glaubten, dass das darin gesammelte Wasser ein Schönheitsmittel sei. Da dem Venusprinzip die Nieren zugeordnet sind, waren sie davon überzeugt, dass die Karde die Nieren stärken kann und somit hilft, toxische Stoffe aus dem Körper auszuleiten.

Über Inhaltsstoffe ist leider wenig bekannt, aber vielleicht erweckt die neue Popularität der Karde auch das wissenschaftliche Interesse. Bislang kennt man nur das Glykosid Scabiosid sowie Iridoide, Saponine und organische Säuren wie die Kaffeesäurederivate. Das lässt vermuten, dass die Karde ein entzündungshemmendes, eventuell auch antibakteriell wirkendes Potential haben könnte.

Die Anwendung der Karde in Form der Tinktur aus der Wurzel wird derzeit vor allem von alternativ arbeitenden Veterinärmedizinern empfohlen, die sie erfolgreich bei Pferden, die ebenfalls Borreliose bekommen können, einsetzen.

Da noch zu wenig klinische Erfahrungen vorliegen, kann man nur Vermutungen anstellen.

Die schmerzhaften Spätfolgen einer Borreliose werden primär durch Neurotoxine ausgelöst, die von den Borrelien in Gewebe und Nerven abgelagert werden. Durch die Wirkung der Kardenwurzel auf die Leber und Nieren können diese Neurotoxine vielleicht mobilisiert und ausgeschieden werden. Es kann daher Menschen, die an Borreliose erkranken, empfohlen werden, Kardentinktur anzuwenden, vor allem dann, wenn man unter einem rezidivierenden, also immer wieder aufflackernden Krankheitsstadium leidet.

Uta-Elisabeth Haimburger

Kräuterpädagogin, Dipl. Gesundheitstrainerin

 

Magdalenenweg 1, A-9371 Brückl

Mail: uta.haimburger@gmx.at

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