Köstliches Zum Nachmachen

Neue Rezepte

Viel Freude und gutes Gelingen beim Ausprobieren der Rezepte, wünscht Euch Uta-Elisabeth Haimburger.

Bio-Sommergetränk mit Cola-Geschmack

Zutaten:

Bio-Cola-Sirup, Mineralwasser, Bio-Zitronen und als i-Tüpfelchen: Eiswürfel mit Stiefmütterchen

Rosen-Sahnetorte mit Rosenblüten-Himbeer-Mus

Zutaten für den Tortenboden:

250g Amarettini, 150g weiche Butter

Zutaten für den Belag:

6 Blatt weiße Bio-Gelatine, 300ml Sahne, 6 EL Rosenblütenzucker, 350g Creme fraiche, ca. 150g Rosen-Himbeer-Mus

Zubereitung:

Die Kekse mit dem Zauberstab fein zermahlen und mit der weichen Butter verkneten. Den Teig in eine mit Backfolie ausgelegten Tortenform geben und am Rande etwa zwei Zentimeter hochziehen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. In der Zwischenzeit die Sahne mit 3EL Rosenblütenzucker aufschlagen, Creme fraiche ebenfalls mit 3 EL Rosenblütenzucker verrühren. Die Gelatine in etwas warmes Wasser geben und behutsam auflösen, oder man löst sie in wenig erwärmtem Rosenblütensirup auf. Zwei EL vom Creme fraiche-Rosenblütenzucker-Gemisch zur aufgelösten Gelatine geben und dann den Rest vom Creme fraiche darunterheben. Die aufgeschlagene Sahne vorsichtig unterheben.

Den Tortenkeksboden mit Rosen-Himbeer-Mus bestreichen und mit der Sahnemasse bedecken. Zum Schluss kleine Tupfer vom Rosenmus auf die Crememasse geben und diese mit dem Löffelstiel locker verrühren, sodass sich ein schönes Muster ergibt.

Den Kuchen vor dem Verzehr für mind. drei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Eine Rosenköstlichkeit!

Rosenblüten-Himbeer-Mus

Zutaten:

250g duftende Bio-Rosenblüten, 250g passierte Himbeeren, 1kg Bio-Gelierzucker 2:1, 1/2l Rotwein, 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Himbeeren mit wenig Wasser aufkochen und durch ein Sieb streichen. Rosenblüten, Himbeeren und Zucker mixen. Rotwein aufkochen, die Masse dazu geben und nochmals aufkochen und 5 Min. köcheln lassen.

Heiß in kleine Schraubgläser füllen.

Löwenzahnkuchen

Zutaten (für acht Personen):

Für den Teig:

250g Mehl, 1TL Kräutersalz, 125g Butter, Öl für die Form

Für den Belag:

1HV Löwenzahnblätter, 1HV Blätter der wilden Rauke, Kräutersalz und Pfeffer aus der Mühle, einen guten Schuss Olivenöl, 100g Hartkäse, 250g Sauerrahm, 2 Eier

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl mit dem Salz mischen. Die zimmerwarme Butter zerkleinern und mit etwa 4EL kaltem Wasser unter das Mehl kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Nun die Füllung vorbereiten. Dafür braucht man eine Pfanne. Die Löwenzahnblätter und die Blätter der wilden Rauke werden kleingeschnitten. In die Pfanne gibt man einen guten Schuss Olivenöl und die Blätter der Wildkräuter werden dazugegeben und solange bei mittlerer Temperatur gedünstet, bis das Kraut zusammenfällt. Das geschieht recht schnell. Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken und auskühlen lassen.

Hartkäse aufreiben.Mit Sauerrahm und den Eiern verrühren mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Eine Tarteform (30cm Ø) mit etwas Öl ausstreichen. Den Teig nochmals durchkneten und wieder zu einer Kugel formen. Teig zwischen zwei Backfolien rund in der Größe der Form ausrollen und die Form mit dem Teig auskleiden. Rundherum einen Rand hochziehen.

Löwenzahn mit der wilden Rauke auf dem Teigboden verteilen. Sauerrahmcreme darüber gießen. Den Kuchen im Backrohr (Mitte) ca. 40Min. bei 180° braun backen.

Brennesselbrot

brennnesselbrot
brennnesselbrot

Brennnesselbrot:

Zutaten für zwei Stück à 450g:

300g gesiebtes glattes Weizenmehl, 300g gesiebtes Dinkelvollmehl, 40g Hefe, 350ml lauwarmes Wasser, 20g Honig, 15g Kräutersalz;

20g Butter, 1 fein gewürfelte Zwiebel, 100g in Steifen geschnittene Brennnesselspitzen;

etwas Maisstärkemehl für die Oberfläche

Zubereitung:

Aus den Zutaten einen mittelfesten Hefeteig machen und zugedeckt an einem warmen Ort aufgehen lassen (ca. 30Min.). Währenddessen die Butter zerlassen und darin die Zwiebelwürfel glasig dünsten. Die Brennnesselspitzen noch 2Min. mitdünsten. Abkühlen lassen und unter den Teig kneten.

Den Teig nochmals 15Min. rasten lassen, danach halbieren und zu Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit Wasser leicht besprühen und das Stärkemehl darübersieben.

Mit einem scharfen Messer mehrmals schräg einschneiden. Wasser oder Eiswürfel auf den Ofenboden sprühen und die Brote in den auf 220°C vorgeheizten Backofen schieben, dann die Temperatur auf 200°C reduzieren und ca. 25Min. backen.

Statt Brennnesseltriebe können durchaus Bächlauchblätter verwendet werden. Ich reiche dazu gerne Schafgarben-, Gundelreben- und Kornelkirschbutter!

Brennessel-Smoothie mit Brokkoli

Zutaten:

Junge Brennnesseltriebe, Brokkoliröschen, junge Mariendistelblättchen, ein paar entkernte Datteln, eine Banane, einen Apfel, Wasser

 

Zubereitung:

Junge Brennnesseltriebe wenn nötig waschen, Brokkoliröschen zerpflücken - harte Stiele entfernen - junge Stiele zerkleinern und gemeinsam mit der Brennnessel, den Datteln, der geschälten Banane und den zerkleinerten Apfel in den Mixer geben. Wasser dazu und mixen. Zuerst auf kleiner Stufe, dann auf der höchsten Stufe etwa 2 bis 3 Minuten mixen. Wasser zum Verdünnen nach eigenem Geschmack und Bedarf einrühren.

Die Brennnessel ist die Königin unter den Wildkräutern. Sie ist ein Kraftpaket mit reichem Innenleben. Ihre wertvollen Inhaltstoffe übertreffen jene in Salaten oder Gemüse um ein Vielfaches.

 

Mit diesem Smoothie hat man: Vitamin C, Karotinoide, stoffwechselfördernde Enzyme, stoffwechselaktive Bitterstoffe, viel Chlorophyll, Vitamin E, viel Kalium, viel Phosphor, viel Magnesium, viel Eisen, große Mengen Zink, große Mengen Kieselsäure

Gänsefuß-Muffins

Zutaten:

Für 12 Stück

1 Handvoll Gänsefuß-Blätter, etwas streichfähige Butter, etwas Mehr für die Form; 175g mehlige Kartoffeln, 2EL Bio-Zucker, 125g Mehl (Universal), 2 TL Bio-Backpulver, 4 Bio-Eier (Gew.-K.. L), 150g geriebener Emmentaler

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Gänsefuß-Blätter waschen, trocken tupfen und fein schneiden. Eine Backform für 12 Muffins dünn mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.

Die Kartoffeln würfeln und in kochendem Wasser gut 10 Minuten weich kochen, anschließend Wasser abschütten und mit Stampfer zu einem Püree zerdrücken. Mit Zucker, Mehl, Backpulver und Eigelb verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Die Gänsefuß-Blätter unterziehen, ebenso den Käse.

Den Teig in die Mulden verteilen und bei 200°C 10 Minuten backen. Dann die Hitze reduzieren auf 160°C und die Muffins für weitere 10 Minuten im Ofen lassen, sie gehen auf und werden schön goldbraun.

Warm oder kalt – ein Genuss!

Nicht nur die Steinzeitmenschen, sondern auch die alten Griechen mit ihrem "Vorzeigearzt" Dioskorides und Hildegard von Bingen erkannten die Stärke der eher unscheinbaren Pflanzenfamilie (Gänsefußgewächse).

 

Innerlich verabreicht hilft das Kraut bei Verdauungsproblemen, Leberschäden und Stoffwechselstörungen; äußerlich angewendet lindert es Hautprobleme und Entzündungen. Verantwortlich für die Heilwirkung sind Saponine, Mineralstoffe, Vitamine, ätherische Öle.

Sämtliche Gänsefußgewächse sind essbar, bis auf eine Ausnahme: der stinkende Gänsefuß. Vor dem Sammeln einfach ein Blatt zerreiben - wenn es wie Hering riecht, dann schmeckt es nicht!

Quendel-Kekse

Nascherei gegen die Vergesslichkeit nach einem Rezept von Hildegard von Bingen
Nascherei gegen die Vergesslichkeit nach einem Rezept von Hildegard von Bingen

 

Zutaten:

8 Zweige Quendel (getrocknet, gerebelt und im Mörser gemahlen)

1000 g feines Dinkelmehl

300 g Butter

240 g Rohrzucker oder Bio-Zuckerrübenzucker

4 Eier

je Keks 1 ganze abgezogene Mandel, Cashew Kern oder Pinienkern

 

Zubereitung:

Sämtliche Zutaten bis auf die Mandeln rasch zu einem Mürbteig kneten, den Teig für 1 Stunde kühl stellen. Danach nochmals durchkneten und den Teig zu vier gleich dicken Rollen formen (von circa 4 cm Durchmesser), davon etwa 0,5 cm dicke Kekse abschneiden, diese auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech legen und obenauf eine abgezogene Mandel plazieren.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 20 Minuten backen, bis die Kekse goldbraun sind.

Täglich ein paar dieser Plätzchen essen - und schon soll es bald vorbei sein mit Vergesslichkeit und Nervenschwäche.

 

Hollerkoch mit Schneenockerln

hollerkoch
hollerkoch

Zutaten:

250ml Wasser, 250g Zucker, 3 Gewürznelken, 1kg Holunderbeeren, 250g Zwetschken,Birnen oder Äpfel, 1/2 Knollensellerie; 1Stück Zimtrinde, Zitronenschale (unbehandelt), 125ml süßer Rahm, 1 Prise Salz

Für die Nockerln:

4 Eiklar, 2El Staubzucker

 

Zubereitung:

Das Wasser wird mit dem Zucker und den Gewürzen aufgekocht, nach und nach werde die Apfelstückchen und grobgeschnittene Knollenselleriestückchen  dazugegeben und ca. 15min. gekocht, dann erst kommen die Holunderbeeren dazu und werden nochmals ca. 10min. gedünstet.. Der Holunderkoch wird nun mit Rahm legiert. Er kann durch ein Sieb gestrichen werden, obwohl die Kernchen der Verdauung in höchstem Maß förderlich sind. In diese warme Suppe werden nun Schneenockerln gelegt:

Steif geschlagener und leicht gezuckerter Schnee von 4 Eiern wird mit einem nassen Löffel zu Nockerln geformt, die man in leicht wallender (keinesfalls kochender!!!!) Milch 2 Minuten zugedeckt dämpfen lässt. Sobald sie fest sind, herausnehmen, abtropfen lassen und in den Hollerkoch legen.

 

Uta-Elisabeth Haimburger

Kräuterpädagogin, Dipl. Gesundheitstrainerin

 

Magdalenenweg 1, A-9371 Brückl

Mail: uta.haimburger@gmx.at

Tel.: 0664 4519295

Tel.: 04214 29000

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